ABSTRACT
Der Besuch außerschulischer Lernorte nimmt einen wichtigen Stellenwert im Bereich Schule, wie auch im Unterrichtsfach Geographie und wirtschaftliche Bildung, ein, um SchülerInnen mit Lernorten außerhalb des Schulareals bekannt zu machen. Des Weiteren wird in dieser Arbeit ein besonderes Augenmerk auf ländliche Räume gelegt. Dieser Fokus auf ländliche Räume ergibt sich aus den Herausforderungen, wie der Abwanderung der Jungen und Überalterung der Bevölkerung, mangelhafter Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie fehlender Breitbandverbindungen, mit denen diese Regionen konfrontiert sind. In dieser Masterarbeit werden die Potenziale, die außerschulische Lernorte bieten, analysiert und mit den Gegebenheiten im ländlichen Raum in Bezug gesetzt. Der räumliche Fokus liegt dabei auf dem Waldviertel in Niederösterreich. Ziel ist es, zu untersuchen, wie außerschulische Lernorte zur Stärkung des ländlichen Raumes beitragen und wie Berührungspunkte für SchülerInnen mit der Region geschaffen werden können. Dies geschieht in Hinblick auf die genannten Herausforderungen im ländlichen Raum. Die Bearbeitung des Themas erfolgt mit Hilfe von Literaturrecherche und durch Interviews mit ExpertInnen. Daraus gewonnene Erkenntnisse führen zu einer neuen Definition außerschulischer Lernorte im GW-Unterricht.
VERFASSER:IN
Schröfl Kathrin
JAHR
2023
STUDIENFACH
Geographie und Wirtschaftskunde
UNIVERSITÄT
Universität Wien
BUNDESLAND/LAND
Niederösterreich
ORT
Waldviertel
