Nichtnutzung von gewidmetem Bauland


ABSTRACT

Nichtnutzung von gewidmetem Bauland
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Baulandreserven und der
Fragestellung, wie diese einer Nutzung zugeführt werden können. Der Hintergrund der Arbeit
ist die in den letzten Jahren stark aufgekommen Problematik des hohen Bodenverbrauches, der
Zersiedelung und die immer wieder neu gewidmeten Grünflächen außerhalb der Ortskerne.
Dadurch kamen den vorhanden Baulandreserven in Österreich eine immer größere Bedeutung
zu. Ebenso wurde die Fragestellung, wie man diese nutzen kann, immer bedeutender. Diese
Arbeit behandelt demnach die Forschungsfrage, welche Maßnahmen gegen diese Zurückhal-
tung von Bauland gesetzt werden und wie diese angenommen bzw. umgesetzt werden. Die
Herangehensweise zur Beantwortung beginnt durch eine literarische Bestandsaufnahme der be-
stehenden Instrumente zur Baulandmobilisierung und erfolgt durch zwölf qualitative Interviews
mit drei unterschiedlichen Personengruppen (Bauträger*innen, Raumplaner*innen und Bürger-
meister*innen). Die Ergebnisse zeigen, dass viele unterschiedliche Maßnahmen je Bundesland,
als auch je Ansatz, im Sinne von Ansätzen bei Neuwidmungen oder Ansätzen bei Bestands-
widmungen im Bauland vorhanden sind. Diese werden unterschiedlich angenommen, wobei
sich vor allem zeigt, dass das Arbeiten mit Strafzahlungen und zusätzlichen Abgaben nicht als
empfehlenswert betrachtet wird. Hingegen Maßnahmen, wie befristete Widmungen oder An-
reize wie finanzielle Förderungen für eine Bebauung, bevorzugt werden.

VERFASSER:IN
Husch Matthias

JAHR
2023

STUDIENFACH
Immobilienmanagement

UNIVERSITÄT
FH Wien der WKW

BUNDESLAND/LAND

ORT

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