Energiebezogene Steuerungsoptionen in der niederösterreichischen Raumplanungssystematik
ABSTRACT
Energiewende und die Transformation des Energiesektors gelten als entscheidender Faktor in der Bekämpfung der Klimakrise. Viele Hebel und Mechanismen müssen dafür in Bewegung gesetzt werden, einer davon ist die Raumplanung. Sie kann wesentlichen Einfluss nehmen auf die Raumnutzung und damit wertvolle Ressourcen wie unversiegelten Boden schützen, aber auch wertvolle Ressourcen wie Erneuerbare Energien erschließen. So kommt der Raumplanung und spezifischer der Energieraumplanung eine wichtige Steuerungsfunktion zu. Wie diese Steuerungsmechanismen der Energieraumplanung in Niederösterreich gestaltet sind und genutzt werden, wird in dieser Diplomarbeit untersucht. Ziel ist es, die Verknüpfungen zwischen zu erreichenden Klimazielen, Planungssystematik und entscheidenden Akteur:innen zu identifizieren. Es wird die These untersucht, dass eine regionale Planungsebene für die Umsetzung von Energieraumplanung förderlich ist und eine Beschleunigung der Energiewende begünstigen kann. Um dies zu untersuchen wurden vier Expert:inneninterviews geführt und nach Mayring aus-gewertet. Zudem wurden Dokumentenanalysen bestehender Planungsstrategien, Gesetze und Konzepte angestellt und nach relevanten Prozessen, Akteur:innen und Instrumenten untersucht. Die Erkenntnisse aus allen Forschungsmethoden wurden in Handlungsanleitungen in Form eines Regionalprogramms Energieraumplanung überführt. Dabei wurde besondere Beachtung auf die Übertragbarkeit für alle Regionen und Bundesländer gelegt.
VERFASSER:IN
Hülmbauer Miriam
JAHR
2024
STUDIENFACH
Raumplanung
UNIVERSITÄT
TU Wien
BUNDESLAND/LAND
Niederösterreich
ORT
übergreifend
