Integration der Meeresraumplanung in Albanien


ABSTRACT

„Bevor wir eine wünschenswerte Zukunft schaffen können, müssen wir sie uns zuerst vorstellen“ (IOC-UNESCO, 2009). Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, eine erste räumliche Vision des albanischen Meeresraums zu entwerfen. Dazu wurde ein partizipatorischer Ansatz mit verschiedenen Beiträgen von Interessenvertretern aus verschiedenen Bereichen, wie Meeresschutzgebiete, Fischerei, Aquakultur, Seeverkehr, Tourismus usw. getestet. Eines der Hauptziele dieser Arbeit ist es, sowohl räumliche Konflikte, als auch Synergien zwischen verschiedenen Meeressektoren zu identifizieren. Auf dieser Grundlage wird eine vorläufige Vision für das Jahr 2035 vorgestellt, die darauf abzielt, räumliche Konflikte zwischen den verschiedenen Meeresnutzungen zu vermeiden, wertvolle Meeresgebiete und -ressourcen zu erhalten und gleichzeitig geeignete Gebiete für die Entwicklung neuer Meeresaktivitäten (bspw. erneuerbare Energieerzeugung) zu definieren, um eine nachhaltige und möglichst effiziente Entwicklung des Meeresraums zu erreichen. Mit Hilfe qualitativer Methoden (Inhaltsanalyse, Analyse von Fallstudien, partizipative Planungsinstrumente) versucht diese Studie, (i) ein Beispiel für den Prozess der Visionsfindung in Albanien zu geben, (ii) zu evaluieren, wie die Potenziale des Meeresraums unter Beibehaltung eines guten Umweltzustands genutzt werden können und (iii) herauszufinden welche Rolle die Meeresraumplanung bei der Organisation und Regulierung der meeresbezogenen Aktivitäten spielen kann. Die Ergebnisse dieses Prozesses sollten als Ausgangspunkt für weitere Diskussionen und als Empfehlung für die Integration einer räumlichen Vision in ein marines Raumplanungsinstrument auf nationaler Ebene in Albanien betrachtet werden.

VERFASSER:IN
Coba Dejan

JAHR
2022

STUDIENFACH
Raumplanung

UNIVERSITÄT
TU Wien

BUNDESLAND/LAND
Albanien

ORT

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