Die Neubaustrecke Wien – St. Pölten und der Bahnhof Tullnerfeld

Ein Motor für Wohnsiedlungsentwicklung?


ABSTRACT

Als in den 1990er Jahren vom Bundesministerium für öffentliche Wirtschaft und Verkehr der Auftrag zur Planung einer Hochleistungstrecke im Raum Wien – St. Pölten erteilt wurde, war auch die Idee eines Bahnhofs Tullnerfeld, fernab jeder städtischen Infrastruktur, ein Bestandteil davon. Wie mittlerweile sichtbar ist, erfuhr die Region Tullnerfeld durch den Verkehrsinfrastrukturausbau, welcher mit Fahrplanwechsel 2012/2013 am 09. Dezember 2012 in Betrieb gegangen ist, Änderungen in ihren Strukturen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, räumliche Auswirkungen und Veränderungen durch den Bau und die Inbetriebnahme der Neubaustrecke Wien – St. Pölten und den Bahnhof Tullnerfeld am Beispiel von drei konkreten Gemeinden im Tullnerfeld zu untersuchen, um anschließend die Frage zu beantworten, ob Menschen aufgrund einer Anbindung an das hochrangige Schienennetz und einer damit verbundenen besseren Erreichbarkeit vieler Orte ihren Wohnsitz in die Region rund um den Bahnhof Tullnerfeld verlegen. Mittels einer umfangreichen Literaturrecherche, einer quantitativen sowie einer qualitativen Analyse wird gezeigt, dass eine attraktive Verkehrsanbindung ein Motor für Bevölkerungszuwanderung und Wohnsiedlungsentwicklung sein kann.

VERFASSER:IN
Lämmermayer Lena

JAHR
2023

STUDIENFACH
Raumplanung

UNIVERSITÄT
TU Wien

BUNDESLAND/LAND
Wien, Tillnerfeld

ORT
entlang der Weststrecke

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