Straßenraum als Stadtraum

Treffpunkte im ländlichen Ort


ABSTRACT

Was sehen wir, wenn wir in einer Stadt nicht die Gebäude ansehen, sondern den Raum dazwischen? Was passiert, wenn wir uns als Menschen in den Mittelpunkt von Stadtplanung stellen? Was geschieht, wenn die Verkehrsplanung nicht jeden Weg und jede Straße befahrbar macht?
Stadt ist keine Ansammlung von Bauwerken, sondern ein lebendiger Raum, der von der Vielfalt der Menschen, Nutzungen und Tätigkeiten geprägt ist. Sie ist Knotenpunkt für wirtschaftliche, kulturelle, soziale und politische Aktivitäten. In größeren Städten manifestiert sich diese lebendige Fülle in einer geballten Dichte. Für die meisten Bewohner:innen in den städtischen Wohnungen werden der öffentliche Raum und insbesondere Freiflächen und Parks zu wichtigen Treffpunkten. Es ist also der Raum dazwischen der Schauplatz für alles Soziale, von spontanen Begegnungen bis zu kulturellen Ereignissen. Nicht nur in Städten, sondern auch in den Gemeinden am Land ist der Außenraum von Bedeutung. Doch sehen sich diese vor anderen Herausforderungen. Die allgemeine Einstellung in ländlichen Gemeinden sieht kaum Bedarf an öffentlichen Treffpunkten für die Bewohner:innen vor, da die idyllische Vorstellung vom eigenen Haus mit Garten und Pool überwiegt. Auf Grund dieser und auch ökonomischer Aspekte ist dies oft nicht umsetzbar. Das Abwandern junger Menschen ist die Folge. Um dem entgegenzuwirken, sollte die Gestaltung von öffentlichen Lebensräumen verstärkt in den Fokus rücken. Wie können wir im Kontext geringerer Dichte dennoch eine urbane(re) Stimmung kreieren? Was braucht eine Gemeinde am Land? Was ist zu wenig? Was ist zu viel? Diese Arbeit will darauf Antworten geben.

VERFASSER:IN
Brunner Johanna

JAHR
2023

STUDIENFACH
Raum und Design/ Architektur

UNIVERSITÄT
Kunstuni Linz

BUNDESLAND/LAND
Oberösterreich

ORT
Perg

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