Stärkung von Ortskernen durch bauliche Intervention am Beispiel ausgewählter Gemeinden


ABSTRACT

Ein Ort kann als zusammenhängendes Siedlungsgebiet in einer Gemeinde definiert werden und besitzt in den meisten Fällen eine räumliche Mitte und klare Außenkonturen zur umgebenden Landschaft. Besonders der Ortskern spielt seit jeher eine wichtige Rolle im Leben der EinwohnerInnen, da durch dessen bauliche Verdichtung und eine dortige Konzentration von Einrichtungen für das tägliche Leben, soziale Interaktionen stattfinden können und Urbanität entsteht. Ein in den letzten Jahren ausgelöster Wandel bedroht im Besonderen die Vitalität dieser Zentren und lässt die Anzahl innerörtlicher Leerstände steigen. Die Folgen sind wachsende Streusiedlungen an den Ortsrändern und eine zunehmende Zersiedelung der Landschaft, wodurch sich der Flächen- und Energieverbrauch erhöht. Als Bearbeitungsgrundlage für diese Arbeit dienen drei zentral gelegene und ungenutzte Gebäude in der Stadtgemeinde Gföhl, der Gemeinde Rohrendorf bei Krems und der Marktgemeinde Wölbling. Zu den einzelnen Leerständen fand eine umfassende Kontextanalyse statt und durch das Ausheben von Planmaterial und Begehungen vor Ort wurden Bestandsaufnahmen durchgeführt. In Kooperation mit Vertretern der Gemeinden wurden mögliche Nutzungskonzepte entwickelt und sich daraus ergebende Entwürfe wurden auf unterschiedlichen Maßstabsebenen ausgearbeitet und in Form von Plänen und Schaubildern präsentiert.

VERFASSER:IN
Henkel Konstantin

JAHR
2022

STUDIENFACH
Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen

UNIVERSITÄT
TU Wien

BUNDESLAND/LAND
Niederösterreich

ORT
Gföhl, Rohrendorf bei Krem, Wölbling

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