Siedeln und versiegeln – Flächenverbrauch und Bodenversiegelung in Österreich

Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Nutzung von brownfields am Beispiel der Quartiersentwicklung in Ober- und Niederösterreich


ABSTRACT

Die vorliegende Arbeit befasst sich im Allgemeinen mit dem Thema Flächenverbrauch und Bodenversiegelung in Hinblick auf Bautätigkeiten sowie Immobilienentwicklung im Bereich der Stadt- und Regionalplanung. Hierbei werden verschiedene Voraussetzungen für eine erfolgreiche Brownfield-Entwicklung mit oder ohne Gebäudebestände erarbeitet. Die Voraussetzungen wurden anhand von Expert*Innen-Interviews über Beispielprojekte in Oberösterreich, die Tabakfabrik in Linz und Niederösterreich, das Quartier A in Amstetten sowie mit Vertretern der Stadtpolitik analysiert und in drei Gruppen unterteilt. Diese beinhalten die rechtlichen, politischen und ökonomischen Komponenten, welche für eine erfolgreiche Umsetzung eines Brownfields gegeben sein müssen. Die Berücksichtigung der sozialen Aspekte, welche in alle drei Bereiche miteinfließen, wird in den Unterpunkten der Gruppen dargestellt. Diese Darstellung verdeutlicht die übergreifenden Verknüpfungen der einzelnen Voraussetzungsgruppen. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden Kriterien formuliert, welche gegeben sein müssen, damit ein Brownfield reaktiviert werden kann. Diese Kriterien betreffen die Gegebenheiten des Bodens sowie des Gebäudebestandes, wobei es hier nicht um die Sanierung der Gebäude an sich geht. Ein weiterer Abschnitt dieser Analyse beschäftigt sich mit der Bedeutung historischer Gebäude in einem Brownfield-Projekt und welchen Einfluss dieses auf die Stadtgesellschaft sowie auf die erfolgreiche Entwicklung des Brownfields hat.

VERFASSER:IN
Kapsammer Martina

JAHR
2022

STUDIENFACH
Geographie und Raumforschung

UNIVERSITÄT
Universität Graz

BUNDESLAND/LAND
Niederösterreich, Oberösterreich

ORT
Linz/ Amstetten

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