Eingriffe in den Gebäudebestand am Beispiel des ehemaligen Hallenbads Gallneukirchen
ABSTRACT
Diese Diplomarbeit ist ein Plädoyer für die Weiternutzung des Bestands und für die Wertschätzung dessen, was bereits da ist – die Ressource Architektur. Den Bestand wertzuschätzen bedeutet, mit ihm zu arbeiten und seine Ressourcen nicht brachliegen,also leerstehen zu lassen. Mit dem Bestand zu arbeiten bedeutet, in ihn einzugreifen und ihn zu verändern.Ein getätigter Eingriff kann dabei so groß sein, dass vom Gebäude nichts mehr übrig bleibt oder er kann so klein sein, dass nur so wenig wie möglich verändert wird, aber durch neue Nutzungen vorhandene Potenziale reaktiviert werden. Ein Eingriff kann alles auf einmal adaptieren oder er kann ein erster Schritt sein, auf den weitere zu einem anderen Zeitpunkt folgen. Diese Diplomarbeit betrachtet im Theorieteil, wie Architekt:innen aktiv mit dem Bestand arbeiten, auf vorhandene Ressourcen zugreifen und Eingriffe setzen, um neue Nutzungen zu ermöglichen. Im Entwurfsteil befasst sich diese Diplomarbeit mit dem stillgelegten Hallenbad Gallneukirchen, das sich derzeit in einem Transformationsprozess zu einem offenen Kulturzentrum befindet, und macht Vorschläge für Eingriffe in das Gebäude, die diesen laufenden Transformationsprozess unterstützen.
VERFASSER:IN
Weisböck Mario
JAHR
2023
STUDIENFACH
Architektur/ Architektur und Entwerfen
UNIVERSITÄT
TU Wien
BUNDESLAND/LAND
Oberösterreich
ORT
Gallneukirchen
