ABSTRACT
Das Aussterben der Ortskerne, die Zersiedelung, der demografische Wandel und die Abwanderung vom ländlichen Raum habe ich zum Anlass genommen, um im Zuge dieser Masterarbeit eine Aktivierung des Ortskerns einer Gemeinde in Oberösterreich anzuregen. Als Einstieg in diese Thematik erfolgt eine Übersicht, wie sich Ortschaften von gestern auf heute verändert haben und sie morgen aussehen könnten. Best-Practice-Beispiele zeigen auf, was realisierbar ist. Anhand dieser Modelle möchte ich Vorschläge einbringen und so der Gemeinde verschiedene Möglichkeiten präsentieren. Damit wird bestenfalls ein Bewusstsein geschaffen, das eine Stärkung des Ortskerns die Attraktivität des Ortes erhöht. Für die vorliegende Arbeit habe ich die Gemeinde St. Willibald ausgewählt. Sie liegt in Oberösterreich im Bezirk Schärding. St. Willibald hat einen unbelebten unattraktiven Ortskern, viele Parkplatzflächen, und wenige Treffpunkte für die Bewohner. Außerdem ist die Gemeinde vom demografischen Wandel und der Zersiedelung betroffen. Neue, im Zuge dieser Arbeit entwickelte Impulse, sollen den Ortskern aktivieren und Leben für die Einwohner von St. Willibald in den Ortskern bringen. Anstatt neu zu bauen, wird die vorhandene Substanz als Ressource genutzt. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Gestaltung des öffentlichen Raumes und der Umgang mit dem Bestand.
VERFASSER:IN
Wiesinger Felicitas
JAHR
2022
STUDIENFACH
Städtebau, Landschaftsarchitektur und Entwerfen
UNIVERSITÄT
TU Wien
BUNDESLAND/LAND
Österreich, Italien, übergreifend
ORT
St.Willibald
