Nachhaltiger Umbau eines Einfamilienhauses
ABSTRACT
Das Leben „auf dem Land“ lässt im ersten Moment idyllische Bilder von Bauernhöfen und grünen Wiesen, verwinkelten Ortskernen und gemeinsamen Feierlichkeiten entstehen. Die Realität in einem kleinen Ort in Oberösterreich sieht jedoch anders aus. In der Gemeinde Arbing breiten sich Siedlungs- und Betriebsbaugebiete beständig aus. Neue Einfamilienhäuser stehen Zaun an Mauer und werden durch großzügige Verkehrsflächen erschlossen. Gleichzeitig fallen Häuser und Bauernhöfe älteren Datums fast oder gänzlich aus der Nutzung. Die Diskrepanz zwischen Neubau und Leerstand, Verbrauch neuer und Nichtnutzung vorhandener Ressourcen soll in dieser Diplomarbeit behandelt werden. Das geschieht anhand eines konkreten Beispiels: Der Entwurf für einen nachhaltigen Umbau eines bestehenden Einfamilienhauses. Das Haus – in ungewöhnlicher Lage im Betriebsbaugebiet – soll nach einer Sanierung und Erweiterung Wohn- und Arbeitsbereiche anbieten. Die Nachhaltigkeit des Projektes wird anhand verschiedener Kriterien (Ressourcenverbrauch und -verwertung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien) laufend erfasst und bewertet. Es werden zwei Varianten (Sanierung oder Abbruch des Bestandes und Neubau) verglichen und die Entwurfsentscheidungen auf Basis nachhaltiger Kriterien getroffen.
VERFASSER:IN
Fürholzer Magdalena
JAHR
2022
STUDIENFACH
Architektur und Entwerfen
UNIVERSITÄT
TU Wien
BUNDESLAND/LAND
Oberösterreich
ORT
Arbing
