Entwurf für ein Achtsamkeits- und Besucherzentrum am Hemmaberg in Kärnten
ABSTRACT
Architektur bildet Räume. Ob offene oder geschlossene Räume. Sie enthält Information und gibt Richtung vor, bietet Orientierung und zeigt Wege auf. Um den Tourismus in der Region Südkärnten zu stärken, möchte ich neben dem Achtsamkeitszentrum auch eine Besucherplattform planen. Es soll die fehlenden Ausstellungsflächen beinhalten und könnte zugleich „das Ankommen“ der geschichtsinteressierten Besucher unterstützen. Beide Nutzungen sind separat anzuordnen und sollten auf die unterschiedlichen Interessen der Zielgruppen eingehen. Im Kern meiner Arbeit werde ich auf die Herausforderung der Integration architektonischer und struktureller räumlicher Abläufe zweier komplett unterschiedlicher Raumprogramme eingehen.Ein Hauptaugenmerk sollte aber das Zentrum für Achtsamkeit sein. Der Tagesbesucher soll der Stimmung begegnen. Darüber hinaus soll es möglich seine Veranstaltungen und Vorträge zu beherbergen und durchführen zu können. Im Fokus steht das Pilgern. Eine Seelenwanderung zu sich selbst, auf eine individuelle Art und Weise, durch den Glauben oder die Meditation. Der Neubau soll trotz touristischer Aufwertung des Berges mit Zurückhaltung hinsichtlich der Topografie, sowie der denkmalgeschützten Umgebung reagieren. Es sollten nachhaltige Materialien verwendet werden, die keinen erheblichen Müll produzieren.Der Entwurf soll das volle Potenzial des Ortes und seiner Natur ausschöpfen und trotzdem sollte es eine sanfte Intervention sein.Ebenso wird ein Entwicklungskonzept für eine nachhaltige Region, die dazugehörige neu gedachte Mobilität und sanften Tourismus im größeren Maßstab erarbeitet.
VERFASSER:IN
Lopinsky Kristina
JAHR
2022
STUDIENFACH
Architektur und Entwerfen
UNIVERSITÄT
TU Wien
BUNDESLAND/LAND
Kärnten
ORT
Hemmaberg
