Gendergerechte Klimapolitik in der Kleinregion 10 vor Wien

Ein Handlungsleitfaden


ABSTRACT

Die Klimakrise ist die größte humanitäre Krise unserer Zeit. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, die sich der Regional- und Kommunalpolitik bieten, diese effizient zu bekämpfen. Ziel dieser Arbeit ist es, Maßnahmen mit raumplanerischem Bezug aufzuzeigen, welche eine klimafitte Zukunft der Kleinregion 10 vor Wien ermöglichen. Aus diesem Vorhaben heraus wurde ein Handlungsleitfaden entworfen, der den Entscheidungsträger*innen der Kleinregion vorgelegt werden kann. Die Kleinregion 10 vor Wien bildet daher den räumlichen Fokus der Arbeit. Spezielles Augenmerk wird zudem im Handlungsleitfaden und daher auch in der vorangehenden Forschungsarbeit auf die Verknüpfung der Genderdimension mit der Klimapolitik gelegt. Aufbauend auf einem theoretischen Diskurs zu Klima- und Genderbelangen auf nationaler sowie internationaler Ebene, wurde in weiterer Folge ein aktuelles Stimmungsbild zu der Thematik auf kleinregionaler Ebene erhoben und ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Kommunal- und Regionalpolitik bereits ein gutes Repertoire an Klimaschutz- und -anpassungsmaßnahmen vorhanden ist. Die Genderthematik hingegen wird emotional und ohne wissenschaftliche Grundlagen diskutiert. Ein Zusammenhang der beiden Themen konnte von den Entscheidungsträger*innen nicht hergestellt werden. Hier wird also Informations- und Aufklärungsbedarf verortet. An genau dieser Stelle setzt der Handlungsleitfaden an und führt gendergerechte Maßnahmen in den Bereichen Politik, Planen, Bauen, Sanieren, Mobilität, Energie sowie Umwelt an.

VERFASSER:IN
Bauer Annika

JAHR
2022

STUDIENFACH
Raumplanung

UNIVERSITÄT
TU Wien

BUNDESLAND/LAND
Niederösterreich

ORT
übergreifend

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