Neue architektonische Perspektiven für das Gemeindeamt in Kirchberg an der Pielach
ABSTRACT
Die Stärkung und Verdichtung eines Ortskernes und die Schaffung eines Gemeindezentrums gehören zu den wichtigsten Aufgaben im Planungssektor einer Gemeinde. Das Gemeindeamt in Kirchberg blickt auf eine lange Bestandsgeschichte zurück, ist aber mittlerweile nicht mehr für die aktuellen Anforderungen geeignet. Das Gemeindeamt existiert in seiner Grundform bereits seit 1927 und wurde 1974 durch einen Zubau vergrößert. Der Bedarf an zusätzlichem Raum für den Verwaltungsapparat sowie ergänzenden Funktionen legt einen tiefgreifenden Um und Ausbau bzw. einen Neubau des Amtsgebäudes nahe. Der Bestand kann die Anforderungen in Bezug auf das Tagesgeschäft sowie auf baurechtliche Vorgaben wie Barrierefreiheit, Nutzungssicherheit, Brandschutz etc. nicht mehr erfüllen. Zur schon existierenden Vielfalt an Funktionen, die das Gebäude derzeit beheimatet, soll unter anderem eine Integration der Dienststelle des Roten Kreuzes sowie Räumlichkeiten zur freien Nutzung durch die Bürger hinzugefügt werden. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird zuerst der Bestand und dessen Potential für einen Ausbau mit Umbauten und Sanierungsmaßnahmen als mögliches Szenario erörtert. In weiterer Folge wird ein Entwurf für einen Neubau des Gemeindeamtes in einem wesentlich detaillierteren Ausmaß geplant und dargestellt. Hier soll auch der Schritt vom Gemeindeamt hin zu einem Gemeindezentrum gemacht werden. Dabei sind vor allem die Integration in die unmittelbare Umgebung und deren Potentiale sowie ein zuvor entwickeltes Raumprogramm entscheidend für den Entwurf.
VERFASSER:IN
Vartolomei Richard
JAHR
2023
STUDIENFACH
Architektur und Entwerfen
UNIVERSITÄT
TU Wien
BUNDESLAND/LAND
Niederösterreich
ORT
Kirchberg an der Pielach
