Strategie für Gemeinden im mittleren Burgenland
ABSTRACT
Vor allem in ländlichen Gebieten, wie etwa im mittleren Burgenland, hat das Einfamilienhaus bei der Bevölkerung noch einen sehr hohen Stellenwert und ist die überwiegende Bebauungsform in den Gemeinden. Hinzu kommt noch, dass es eine hohe Anzahl an Baulandreserven gibt, die den Gemeinden bzw. den bauwilligen BürgerInnen nicht zur Verfügung stehen. Deshalb wird von den Gemeinden weiterhin neues Bauland am Ortsrand gewidmet. Vor diesem Hintergrund und unter Bedachtnahme des Klimawandels, vor allem in Bezug auf die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme, soll im Rahmen dieser Diplomarbeit eine Strategie für Gemeinden im mittleren Burgenland erstellt werden, in welcher der Fokus nicht nur auf der Baulandmobilisierung liegt, sondern verstärkt auch auf der Innenentwicklung und Verdichtung der Einfamilienhausgebiete. Zunächst soll eine Analyse der theoretischen und rechtlichen Grundlagen ein Fundament für die weitere Bearbeitung der Thematik geben. Anhand von Dichteanalysen und Testentwürfen in unterschiedlichen Gebieten einer Beispielgemeinde werden konkrete Maßnahmen ausgearbeitet, welche die Gemeinden in ihren Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen einsetzen können, um die Innenentwicklung voranzutreiben und eine dichtere Bebauung in den Einfamilienhausgebieten zu forcieren.
VERFASSER:IN
Hofstädter Magdalena
JAHR
2023
STUDIENFACH
Raumplanung
UNIVERSITÄT
TU Wien
BUNDESLAND/LAND
Burgenland
ORT
übergreifend
