Die Marmeladenfabrik in Tribuswinkel

Ein stiller Zeitzeuge industrieller Vielfalt


ABSTRACT

Die gegenständliche Arbeit beschäftigt sich mit dem ehemaligen Industrieareal an der Badener Straße 35, 37 und 39 sowie der Sängerhofgasse 51 in der Stadtgemeinde Traiskirchen (Ortschaft Tribuswinkel) im politischen Bezirk Baden in Niederösterreich, welches in der lokalen Bevölkerung als sogenannte „Marmeladefabrik“ oder „Marmeladenfabrik“ bekannt ist. Es handelt sich dabei um mehrere zusammenhängende Liegenschaften (Katastralgemeinde 04034 Tribuswinkel, Einlagezahlen 457, 1288 und 1289) mit heterogenem Baubestand, welcher hauptsächlich in den Jahren 1908 bis 1925 errichtet wurde und heute in weiten Teilen entweder leer steht oder sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand befindet. Während ihrer Geschichte wurden in der Fabrik zunächst chemische und pharmazeutische Produkte, später Lebensmittel wie die namensgebenden Marmeladen, aber auch Trocken- und Konservenfrüchte, um die Zeit des Zweiten Weltkrieges Textilien und schlussendlich auch Kunststoff- und Metallwaren hergestellt. Im Zuge dieser Arbeit wird die Geschichte des Standortes erläutert, die Bau- und Nutzungshistorie der Industrieanlage erstmals detailliert aufgearbeitet, eine umfassende Bestandsaufnahme erstellt, ein denkmalpflegerisches Konzept formuliert sowie abschließend ein mögliches Revitalisierungs- und Umnutzungsszenario skizziert.

VERFASSER:IN
Kaspar Rene

JAHR
2024

STUDIENFACH
Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege

UNIVERSITÄT
TU Wien

BUNDESLAND/LAND
Niederösterreich

ORT
Tribuswinkel

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