Café des Lichts

Die Altstadt von Althofen neu erleuchten


ABSTRACT

Die Thematik der Revitalisierung und der Mobilisierung des Bestandes wird in Zukunft immer mehr an Relevanz gewinnen. Der andauernde Neubau und die Neuversiegelung müssen zu einem Ende kommen, um einen positiven Beitrag für die Zukunft zu leisten. Weiters sind bestehende Gebäude in der Ortstruktur wichtig für deren vitale Funktion. Sie können eine Abwanderung an den Ortsrand eindämmen, dadurch das Aussterben der Zentren eingrenzen und den Ort mit neuem Leben erfüllen. Aufbauend auf diese Beweggründe wird in dieser Diplomarbeit die Revitalisierung eines unter Denkmalschutz stehenden Bestandsgebäudes herausgearbeitet und veranschaulicht. Der theoretische Teil der Arbeit befasst sich zunächst mit dem Leerstand im Allgemeinen, dessen Ausprägungsformen, der aktuellen Situation in Österreich und der Leerstandsaktivierung. Darauffolgend wird die zukünftige Entwicklung der Stadt genauer betrachtet. Hierbei erfolgt die Betrachtung auf globaler und nationaler Ebene. Die globale Betrachtungsweise stützt sich auf den Megatrend Urbanisierung, sowie der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Die nationale Ebene behandelt hingegen die #mission2030, Aspekte aus dem vierten Baukulturreport und der Raumplanung mit dem ÖREK 2030. Darüber hinaus wird, bezogen auf den meist geschichtsträchtigen Hintergrund von Bestandsgebäuden, der Denkmalschutz und dessen Bedeutung genauer aufgerollt. Abschließend wird im Theorieteil, bereits im Hinblick auf den Entwurf, die Stadtgemeinde Althofen mit allgemeinen Informationen und geschichtlichen Hintergründen vorgestellt. Aufbauend auf den Theorieteil werden im Entwurf anfänglich genauere Standortfaktoren und weitere Hintergründe herausgearbeitet. Der eigentliche Entwurf beginnt mit der Idee „Café des Lichts“ und der konzeptionellen Herleitung dieser Idee. In der wenig belebten Altstadt von Althofen soll ein leuchtendes Revitalisierungsbeispiel entstehen und dadurch diese in neuem Licht erstrahlen lassen. Durch weitere Entwicklungsschritte, Betrachtungen des Bestandes und Neubauten werden die Räumlichkeiten für die Art der Nutzung adäquat bespielt. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Interaktion zwischen Alt und Neu, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wie kann der historische Bestand durch moderne Akzente in ein neues Licht gerückt werden? Die Antwort ist in den Plänen, Konzepten und Schaubildern der Idee „Café des Lichts“ zu finden. Durch ein Licht- und Materialkonzept wurden der Bestand, sowie der Neubau, in ein neues Licht gerückt. Gemeinsam mit der Außenraumplanung bettet sich die Gesamtkomposition in die Silhouette der Stadt ein.

VERFASSER:IN
Hartl Hemma

JAHR
2022

STUDIENFACH
Architektur und Bauingenieurwesen

UNIVERSITÄT
FH Joanneum

BUNDESLAND/LAND
Kärnten

ORT
Althofen

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