ABSTRACT
In den Städten drängen zahlreiche Mobilitätsdienstleister:innen auf den Markt und bieten unterschiedlichste Sharing-Dienste an. Im ländlichen Raum sind die Alternativen zum motorisierten Individualverkehr oftmals bereits damit enden wollend, dass die öffentliche Verkehrsanbindung nicht für Alltagszwecke ausreicht. Ländlich situierte Betriebe müssen somit für eine Trendwende der Mitarbeiter:innenmobilität Eigeninitiative aufbringen. Ein betriebliches Mobilitätsmanagement kann je nach Zielsetzung und Ausgestaltung bestehende Probleme lösen und einen Benefit für die Beschäftigten darstellen. Die vorliegende Arbeit widmet sich dem betrieblichen Mobilitätsmanagement mit einem Fokus auf den ländlichen Raum. Betriebe im ländliche Raum sollen als Untersuchungsgegenstand dahingehend erforscht werden, welche Vor- und Nachteile sie durch die Einführung eines Mobilitätsmanagements erlebt haben. Drei Praxisunternehmen aus ländlichen Gemeinden in Ober- und Niederösterreich wurden zu ihren Erfahrungen befragt und berichteten über umgesetzte Mobilitätsprojekte. Für die Betriebe waren die wesentlichen Faktoren zur Einführung eines betrieblichen Mobilitätsmanagements die Personalgewinnung sowie die Stärkung der Arbeitgeber:innenmarke und die Parkraumsituation. Fahrradmaßnahmen stellen den beliebtesten Block an Mobilitätsmaßnahmen der Betriebe dar.
VERFASSER:IN
Hofbauer Linda
JAHR
2024
STUDIENFACH
Raumplanung
UNIVERSITÄT
TU Wien
BUNDESLAND/LAND
Niederösterreich, Oberösterreich
ORT
übergreifend
