Antoni Grubenhaus in Bad Bleiberg

Geschichte, Bestandsanalyse und Nachnutzungskonzept


ABSTRACT

Die Gewinnung von Blei und Zink im Bleiberger Tal bei Villach diente jahrhundertelang als wichtiger Wirtschaftszweig in Kärnten. Noch heute erinnern die Knappenkultur als immaterielles Kulturerbe sowie die montanhistorischen Bauten in der Region an dieseZeit.Das um 1800 erbaute Antoni Grubenhaus befand sich bis Anfang der 1990er Jahre im Besitz der Bleiberger Bergwerks Union (kurz: BBU), der einst einzigen Betreiberin des Blei- und Zinkbergbaus in Österreich, und diente als Erzscheide- sowie als Wohnhaus für Mitarbeiter.Nach der Auflösung der BBU und mehreren Jahren des Leerstandes beherbergt das Erdgeschoss heute den Veranstaltungsraum „Pradamanosaal“ und bietet Zugang zur Perschazeche.Die Arbeit befasst sich mit der historischen Analyse der Funktion und Nutzung des Antoni Grubenhaus sowie der Geschichte der BBU vor dem Hintergrund der Entwicklung der Gemeinde Bad Bleiberg, insbesondere seit der Stilllegung der Bergbaubetriebe. Ziel ist es, eine mögliche Nachnutzung für das momentan leerstehende Obergeschoss und den Dachraum zu finden. Zudem wird der aktuelle Zustand des Gebäudes dokumentiert.

VERFASSER:IN
Domej Angelique Marie

JAHR
2022

STUDIENFACH
Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege

UNIVERSITÄT
TU Wien

BUNDESLAND/LAND
Kärnten

ORT
Bad Bleiberg

LINK ZUR ARBEIT

Cookie Consent mit Real Cookie Banner