Ungeliebtes Erbe?

Garstenauers Bauten im Gasteinertal


ABSTRACT

Gerhard Garstenauer gehört zu den wichtigsten Architekten der österreichischen Moderne in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Bauwerke befinden sich bis auf wenige Ausnahmen des Spätwerks in seinem Heimatland, vor Allem in Salzburg und Region. Einige seiner Gebäude sind trotzdem international renommiert und stellen architekturhistorisch hoch bewertete Hauptwerke des Brutalismus in Mitteleuropa dar. Binnen einer Dekade in der Schaffensperiode Garstenauers entstanden zahlreiche lokalspezifisch gebundene Bauten und Projekte im Gasteiner Tal.Das Anliegen der folgenden Diplomarbeit ist es, nach einer generellen geschichtlichen Einführung in die lokale Bautradition, diese Projekte in einen Zusammenhang zu seinem gesamten Œvre zu stellen und einen Überblick über deren Entstehungs- und Baugeschichte zu schaffen, um abschließend den zeitgenössischen Umgang mit ihnen zu beleuchten. Zudem wird die europaweite Behandlung mit dem architektonischen Vermächtnis des Brutalismus und seiner jungen Rezeptionsgeschichte in groben Zügen skizziert. Im Laufe der wissenschaftlichen Arbeit werden die Gebäude eingehend erforscht, visuell analysiert und in einen Kontext gebracht, damals wie heute.

VERFASSER:IN
Mändl Julian

JAHR
2022

STUDIENFACH
Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege

UNIVERSITÄT
TU Wien

BUNDESLAND/LAND
Salzburg

ORT
Gasteinertal

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