Die Stadtgemeinde Judenburg zwischen Transformation und Abwanderung
ABSTRACT
Diese Masterarbeit untersucht den demographischen Wandel und die partizipative Stadtentwicklung in Judenburg, einer sich transformierenden Gemeinde in der Steiermark. Mittels qualitativer Forschungsmethoden, insbesondere leitfadengestützter Interviews und teilnehmender Beobachtung einer Workshopreihe, beleuchtet die Arbeit die komplexen Wechselwirkungen zwischen städtischen Transformationsprozessen und Bürgerinnenbeteiligung. Der theoretische Rahmen der Untersuchung stützt sich auf Konzepte wie die „Left Behind Places“ und die Post-Demokratie, um die sozialen und ökonomischen Herausforderungen peripherer Regionen zu analysieren. Zentral ist die Frage, inwiefern die Bürgerinnenbeteiligung als demokratisches Instrument genutzt werden kann, um auf die spezifischen Bedürfnisse und Probleme der Stadtgemeinde Judenburg zu reagieren und diese aktiv mitzugestalten. Die Ergebnisse zeigen, dass effektive Bürgerinnenbeteiligung das Potential hat, nicht nur die Legitimität politischer Entscheidungen zu erhöhen, sondern auch das lokale Engagement zu stärken, was für die nachhaltige Entwicklung peripherer städtischer Gebiete entscheidend ist.
VERFASSER:IN
Kubalski Elsa-Jeannine
JAHR
2024
STUDIENFACH
Geographie und Raumforschung
UNIVERSITÄT
Universität Graz
BUNDESLAND/LAND
Steiermark
ORT
Judenburg
