ABSTRACT
Die Freibadanlage in Rabenstein an der Pielach, bildet seit Bestehen einen festen Bestandteil der Markgemeinde und konnte sich aufgrund der Nähe zu Wien als sogenannte „Sommerfrischen“ etablieren. Das Betreiben einer solchen Badestätte stellt für einige Gemeinden große personelle und finanzielle Herausforderungen dar. Die Diplomarbeit setzt sich sowohl mit der Vergangenheit, der Gegenwart, als auch mit einer vorstellbaren Zukunft dieser Anlage auseinander. Im Fokus steht der Ausbau der Gastronomie, welche durch einen Ersatzneubau losgelöst vom Bad ganzjährig und eigenständig agieren kann. Die vorgeschlagene Aufstockung, mit dem darin enthaltenem Saal, formt das Bindeglied zwischen dem Gegenwärtigen und dem Zukünftigen. Das Badensemble trägt im Zusammenspiel mit seinen umliegenden Sport- und Freizeitaktivitäten zu einer attraktiveren Adressbildung bei und erweitert die etablierte Ortsmitte ausgehend vom Oggersheimerplatz.Die Transformation des Bestandes reflektiert den potentiellen Nutzen der vorliegenden Substanz und schlägt als impulsstiftende Maßnahme ein neues Kapitel in der Geschichte der Freibadanlage Rabesteins auf.
VERFASSER:IN
Aust Joel
JAHR
2024
STUDIENFACH
Architektur
UNIVERSITÄT
TU Wien
BUNDESLAND/LAND
Niederösterreich
ORT
Rabenstein an der Pielach
