Kunst hört Ort

Kunstatelier und Wohnhaus am Tor zum Grödental


ABSTRACT

Das Projekt ging von der Frage aus, wie ein Atelier und Wohnraum in einem isolierten städtischen Kontext inmitten der Natur vor den Toren Grödens, einem der touristischsten Täler der Provinz Bozen (Italien), untergebracht werden kann. Auf der Suche nach einer definitiven Antwort wurde die Notwendigkeit analysiert, die Aufmerksamkeit und Neugier der Passanten an der Hauptstraße, die an das Gelände grenzt, zu wecken, und gleichzeitig das Bedürfnis des Künstlers Aron Demetz, seine bescheidene Persönlichkeit auszudrücken, indem er sie in seinem Gebäude zum Ausdruck bringt. Von hier aus wird ein Konzept entwickelt, das die umgebende Natur respektiert und mit ihr in Beziehung steht. Die Bedingungen scheinen für einen Künstler geeignet zu sein, der einen vom Rest der Welt isolierten Kreativ- und Lebensraum sucht. Der Künstler wurde von Anfang an in die Gestaltung einbezogen, so dass ein völlig individuelles Projekt entstand, das das Ergebnis einer gesunden Zusammenarbeit war. Das Atelier stellt somit einen intimen Raum dar, in dem sich der Künstler ganz der Schaffung seiner Werke widmen kann. Gleichzeitig öffnet sich der Raum auch nach außen und zu den Menschen hin, indem Räume für Workshops für Jugendliche, Ausstellungen, externe Künstler, Vorträge und Kunstveranstaltungen zur Verfügung gestellt werden, an denen die Gemeinschaft teilnehmen kann. Das Projekt soll zeigen, dass die zeitgenössische Kunst in Gröden noch immer sehr präsent ist und Raum und Sichtbarkeit braucht.

VERFASSER:IN
Rella Mattia

JAHR
2022

STUDIENFACH
Architektur und Entwerfen

UNIVERSITÄT
TU Wien

BUNDESLAND/LAND
Italien, Südtirol

ORT
Grödental

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