Innenentwicklung in ländlichen Gemeinden

Ein Entwurfskonzept zur Innenentwicklung am Beispiel der niederösterreichischen Gemeinde Ziersdorf


ABSTRACT

Österreich liegt an vorderster Stelle in Bezug auf die Bodenversiegelung und hat in den letzten Jahren täglich etwa 20 Fußballfelder verbaut. Dadurch wird ein zunehmender Anteil des nicht-vermehrbaren Gutes Boden durch Straßen und Gebäude in Anspruch genommen. Hochwassergefahr, Hitzeinseln und zerstörter Lebensraum für Tiere und Pflanzen sind nur einige von vielen Resultaten, die sich aus der kontinuierlichen Versiegelung ergeben. Zudem finden vor allem Wohnbauaktivitäten immer häufiger am Siedlungsrand als im Siedlungskern statt, was neben den zuvor erwähnten Aspekten auch den Verfall der baulichen Substanz in Orts- und Stadtkerne zur Folge hat. Durch die wachsende Bevölkerungszahl steigt der Bedarf an Grund und Boden jedoch ins Unermessliche, weswegen es von essenzieller Bedeutung ist, nachhaltige Strategien zur (Um)Nutzung des Bestandes zu entwickeln, eine Innen- vor Außenentwicklung zu forcieren und Flächen so effizient wie möglich zu nutzen. Die Diplomarbeit widmet sich aus diesen Gründen der Entwicklung im Bestand und soll durch konzipierte Testentwürfe in einer niederösterreichischen Gemeinde Möglichkeiten aufzeigen, die sich im Rahmen einer integrierten Innenentwicklung ergeben.

VERFASSER:IN
Hrauda Miriam

JAHR
2024

STUDIENFACH
Raumplanung

UNIVERSITÄT
TU Wien

BUNDESLAND/LAND
Niederösterreich

ORT
Ziersdorf

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