Am 28. September 2026 wurde Drosendorf erneut zum Treffpunkt für Wissenschaft und Praxis. Unter dem Titel „Landumbau: Innovative Ansätze für die Bau- und Planungskultur in ländlichen Räumen“ kamen rund 38 Vortragende und weitere 40 Gäste zusammen, um über neue Wege im Umgang mit bestehenden Strukturen und über die Zukunft ländlicher Räume zu diskutieren.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Veränderung im ländlichen Raum tatsächlich gelingen kann. Dabei ging es um Leerstand, Umbaukultur, soziale Infrastruktur, neue Wohnformen, Mobilität, Beteiligung und Regionalentwicklung ebenso wie um neue Formen der Zusammenarbeit.
Am Nachmittag verteilte sich die Tagung auf mehrere Orte in Drosendorf. In sechs Round-Tables wurden insgesamt 35 Projekte und Forschungsansätze vorgestellt und diskutiert. Im Zentrum standen dabei sechs Haltungen zum Landumbau: Offenheit, Beharrlichkeit, Vertrauen, Sorgfalt, Verantwortung und Weitblick.
Dass die Gespräche an unterschiedlichen Orten in Drosendorf stattfanden, machte den Ort selbst zum Teil der Tagung. Zwischen Schloss und Bürgerspital wechselten die Teilnehmer:innen zwischen den Sessions, trafen neue Gesprächspartner:innen und nahmen Gedanken aus einer Diskussion in die nächste mit.
Die Tagung war zugleich Auftakt für den Jahresschwerpunkt 2027 „Transformation – Rahmenbedingungen – Aushandlung“. Im kommenden Jahr wird die landuni der Frage nachgehen, wie aus Ideen, Entwürfen und Konzepten tatsächlich qualitätsvolle räumliche Entwicklung entstehen kann.















